Bunaken ist eine Insel, die etwa eine Stunde mit dem Boot von Manado entfernt im Meer liegt. Sie gehört zu den besten Schnorchel- und Tauchspots der Welt.

In der Nacht hat es geregnet und es bleibt auch den ganzen Tag bedeckt, aber trocken. Bei zu hohen Wellen wird der Bootsverkehr eingestellt. Wir haben Glück, das Boot fährt, aber auf der Überfahrt schaukelt es extrem:

Bunaken

Nach ungefähr 1 Stunde sind wir angekommen, länger hätt ich es auch nicht ausgehalten! Auf dem Boot lernt Christian Ferdinand kennen, der hier ein Resort betreibt, macht aber nichts zwecks Zimmer mit ihm aus. Auf der Insel warten schon ein paar Einheimische auf Motorrädern, um uns zu den Resorts zu bringen. Der eine ist ganz nett, der Preis klingt in Ordnung, also fahren wir mal mit. Wir landen im Cakalang Resort. Kurz nach uns kommt auch Ferdinand an. Alles richtig gemacht :-)!
Ferdinand ist Holländer und ein super netter Typ. Hier sind überhaupt alle sehr angenehm, so dass wir da bleiben, obwohl kein Bungalow, sondern nur noch 1 Zimmer im Haus mit „Shared Bathroom“ frei ist. Hier auf der Insel sind alle Zimmerpreise mit Vollpension. Wir zahlen jetzt insgesamt nicht ganz 40 € für das Zimmer, 3 Mahlzeiten und unbegrenzt Tee, Kaffee und Wasser. Frühstück gibt es, wenn man aufsteht, Mittagessen, wenn alle Tauch- und Schnorchelausflügler wieder da sind und Abendessen so gegen 19 Uhr. Alle Gäste essen gemeinsam an einem Tisch und mit uns wohnen noch sehr nette Leute hier, so dass es immer recht lustig und süffig zugeht.

An sich bin ich ja ersteinmal ein wenig enttäuscht von dieser Insel. Es gibt hier keine weißen Sandstrände, sondern fast an jedem Strand einen Mangrovenwald.

Am ersten Tag laufen wir einfach mal los und landen auf der anderen Seit der Insel. Dort chartern wir ein Boot, das uns zu 3 Schnorchelspots und wieder zurück zu unserem Resort bringt. Beim ersten Halt drückt unser Bootsfahrer, der auch mit ins Wasser springt und schnorchelt, Christian eine Kekspackung in die Hand. Wenn er da draufdrückt und ein paar Brösel rauskommen, wimmelt es nur so von Fischen. Wow, mir ist das ja erstmal zuviel, da schwimmen gleich mal so viele Fische um uns herum, dass es mich wundert, dass mich keiner berührt.

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Ich halte lieber mal etwas Abstand zu Christian und schwimme dorthin, wo „die Wall“ ist. Rund um die Insel ist eine Kante, an der es runter geht und überall sind Korallen und zig Fische. Teilweise leg ich die Arme direkt an den Körper, weil so viele Fische um mich herum schwimmen. Weiter unten an der Wall sitzen die Schildkröten, die man immer dann erst erspäht, wenn sie nach oben schwimmen, um Luft zu holen. Hier gibt es so viele Schildkröten, dass man bei jedem Schnorchelgang mindestens eine zu sehen bekommt. Manchmal sieht man sie auch vom Boot aus.

Wir verbringen die nächsten Tage mit Schnorcheln an verschiedenen Spots rund um die Insel und machen auch einen Ausflug auf die Nachbarinsel Siladen, bzw. zur Wall davor. Auf der Insel waren wir gar nicht, nur im Wasser zum Schnorcheln. Der Nachteil des Schnorchelns ist, dass man so leicht einen Sonnenbrand bekommt. Auf Gili Meno hatten wie beide einen am Rücken, seitdem gehen wir nur noch mit T-Shirts ins Wasser. Am ersten Tag hier hole ich mir einen an den Beinen, so dass ich jetzt nur noch mit Hose und T-Short schnorchle. Den nächsten Sonnenbrand hatte ich an den Ellbogen! Langsam erschließen sich mir die Vorteile eines Burkinis :-).

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Es gibt seit kurzem Direktfüge aus verschiedenen chinesischen Städten direkt nach Manado, daher sind hier viele chinesische Touristen. Man erkennt sie ganz einfach. Da sie nicht schwimmen können, schnorcheln sie mit Schwimmflügeln oder auf Luftmatratzen und für sie wurde wohl das Tandem-Tauchen erfunden:

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Jeden Abend ist bei uns Übungsstunde für die Zumba Competition. Ferdinands Frau trainiert 2 Gruppen, die beim Zumba Wettbewerb mitmachen. So steht für alle Gäste fest, den Wettbewerb müssen wir sehen. Erst zeigt die Juri aus Manado, was sie kann und dann die Gruppen von Bunaken. Es macht sehr viel Spaß zuzuschauen!

Es hat hier jeden Tag mindestens 35 Grad, das Wasser so um die 29-30 Grad und der einzige Minuspunkt unseres Zimmers ist die fehlende Klimaanlage. Daher beschließen wir nach 5 Tagen, dass wir eine Abkühlung brauchen und machen uns auf den Weg in die Berge nach Tomohon.

Mehr Fotos von Bunaken gibt es hier.

 

 

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