Morgens ging es wieder auf den Motorrädern zum „Hafen“. Diesmal scheint die Sonne und das Meer ist angenehm ruhig. Nach einer Stunde legen wir wieder in Manado an und werden dort von unserem Taxifahrer in Empfang genommen.

Gegen Mittag kommen wir in Tomohon an. Die Kleinstadt Tomohon liegt auf ca. 600 Meter Höhe, was sich spürbar auf die Temperatur auswirkt. Es ist um die 10 Grad kühler und unglaublich angenehm. Das Wetter ist bedeckt und aus dem kurzen Mittagsschlaf erwachen wir erst als es schon fast dunkel wird. Generell kann man sagen, dass wir so gut wie hier schon lange nicht mehr geschlafen haben. Eine Klimaanlage ist nicht nötig, ganz im Gegenteil, da es nachts unter 20 Grad kalt wird, braucht man eine Decke. Auch das warme Wasser der Dusche genießen wir sehr.

Den Einheimischen hier sagt man nach, dass sie alles, was sich bewegt essen und daher Tische auch essen würden, wenn sie sich von selbst bewegen würden. Somit besucht hier jeder den Markt oder genauer den:

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Der Name ist tatsächlich Programm, hier gibt es u.a. Schlange, Fledermaus, Hund, …

Für schwache Nerven ist das nichts und besonders geruchsempfindlich sollte man besser auch nicht sein. Lang bleiben wir nicht. Es gibt natürlich auch einen „normalen“ Markt:

Der nächste Halt unseres Tagesausflugs ist ein Geheimtipp, meint zumindest unser Fahrer. Der Geheimtipp entpuppt sich als giftgrüne heiße Quelle:

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Wir werfen uns in unsere Badekleidung und wagen uns vorsichtig rein. Das Wasser hat ungefähr 45 Grad, ist extrem trüb und der Boden ist schlammig und ein Bad darin soll gut für die Haut sein. Lang bleiben wir nicht drin, zu heiß! Kaum sind wir wieder umgezogen, fängt es an zu Tröpfeln.

Neben dieser heißen Quelle gibt es noch 2 weitere, in denen man nicht baden kann, da sie zu heiß sind. Eine davon nutzen die Bewohner hier, wenn sie Hühner rupfen. So siehts da auch aus:

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Leider fängt es jetzt richtig zu regnen an! Wir fahren weiter zu einem See und trinken etwas:

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und schauen bei noch einer heißen Quelle vorbei:

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Da der Regen immer schlimmer wird, ziehen wir uns dann auf unser Zimmer zurück und machen einen Mittagsschlaf. Da das hier mit dem Wetter immer so ist, morgens gut, nachmittags schlecht, machen wir uns am nächsten Tag auf Richtung Tangkoko. Nächstes Ziel: Dschungel!

 

 

 

 

 

 

 

 

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