Wie immer, also mit dem Bus, ging es von den 4.000 Inseln zur laotisch-kambodschanischen Grenze. Diesmal haben wir die einfachste Variante gewählt, nämlich Pässe samt Visaantrag und Passfoto abgeben und warten, bis alle Formalitäten in diesem Falle für den kompletten Bus, erledigt sind. Der Bus hat an der Grenze öfter mal gehalten, so dass die meisten einfach zu Fuß von einem Land ins andere gestiefelt sind, ohne Pass, was hier niemanden interessiert! An der kambodschanischen Seite kann man sich, wenn man zu Fuß kommt, einem Gesundheitscheck unterziehen. Und der war so: Ein kleines Gerät wurde an den Kopf gehalten und hat gepipst.

Unsere Pässe haben wir samt Einreisestempel wiederbekommen. Damit zumindest der Hauch eines Überblickes da ist, mussten wir alle aus dem Bus. Dann wurden die Pässe verteilt und ein Beamter hat aufgepasst, dass nur die mit Pass einsteigen. Super, spätestens beim 10. war das so ein Durcheinander, dass es eigentlich grad egal gewesen wäre. Aber so läufts nunmal in Asien!

Weiter gings auf den kambodschanischen Straßen, die noch schlechter sind, als die in Laos. Es hat auch “nur” weitere 10 Stunden und eine kleine Motorreparatur lang gedauert, bis wir in Phnom Penh angekommen sind.

Phnom Penh hat uns vor 3 Jahren schon sehr gut gefallen und auch jetzt fühlen wir uns gleich wieder sehr wohl! Verändert hat sich in dieser Zeit auch einiges: Die Uferpromenade des Tonle Sap Rivers, die vor 3 Jahren noch aus Geröll und Schutt bestand, ist jetzt wirklich eine Promenade! Nur leider gibt es weder den guten Inder, noch die Sportbar mit den tollen Pizzen mehr. Dafür wissen wir jetzt, wo es das beste Amok der Stadt gibt! Das schmeckt genau wie daheim, wenn Christian kocht!!! Hier treffen wir auch Rina, die “speed travellerin” wieder und verbringen ein paar sehr lustige Tage mit ihr!

Über Neujahr, das hier gleich 4 Tage lang gefeiert wird, schauen wir öfter mal beim Wat Phnom vorbei. Nachmittags gabs ein paar Spiele:

Das neue Jahr 2556 nach buddhistischer Zeitrechnung begann am Freitag, dem 13.04. um 19.11 Uhr. Leider hat es kurz vorher angefangen zu regnen, so dass wir nicht so lange beim Wat geblieben sind. Aber schnell war der Regen wieder weg und wir immer noch bester Laune:

Ja, und unseren Marktbesuch wollen wir euch auch nicht vorenthalten:

Sehr irritierend war das 1. mal Geldabholen. Da kam gerade mal 1 (!!!!!) Schein aus dem Automaten. Die letzten Monate kam da ein mindestens 5 mm dicker Packen Geld raus, den man gerade so irgendwie untergebracht hat. Und hier bekommen wir einen 100 Dollarschein. Ja, in Kambodscha bekommt man bei allen Geldautomaten Dollar, denn überall werden auch Dollar verlangt. Nur wenns nicht grad rausgeht kommt die einheimische Währung Riel ins Spiel, 4.000 Riel sind 1 Dollar. Wenn man also 1,50 Dollar zurückbekommen sollte, bekommt man 1 Dollar und 2.000 Riel.

 

Fotos gibt es hier.